Plan für die Zukunft der FCI

Mit etwas mehr als einem Jahrhundert Verbandsgeschichte im Rücken, steht der FCI eine viel versprechende Zukunft bevor. Ich glaube an diese Zukunft, ich glaube an die FCI und ich bin mir sicher, dass wir in unserem Innern wissen, dass der FCI das Beste erst noch bevorsteht.

Ich habe eine Vision von der Rolle, die die FCI in Zukunft für jedes Mitgliedsland, für jeden Züchter, für jeden Wettbewerber und für jeden Hundehalter einnehmen soll. Ich sehe die FCI als eine Organisation an vorderster Front an, die tonangebend für die Diskussion in der internationalen Gemeinschaft der Hundeverbände ist, Aufgeschlossenheit in einer Atmosphäre des intellektuellen Dialogs an den Tag legt und als eine internationale Marke, die im besten Interesse der Hunde und ihrer Besitzer weltweit handelt.

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Rafael de Santiago
Präsident der FCI
Interview mit Herrn Luis Pinto Teixeira, portugiesischer Richter auf der FCI-Welthundeausstellung 2013 in Budapest

Herr Pinto Teixeira, wie war Ihr heutiger Tag (Sonntag)?

Ein großes Durcheinander. Der Ring war für die 40 - 50 Hunde einfach zu klein. In der zweiten Runde herrschte ein regelrechtes Chaos. Bei den großen Rassen mit vielen Teilnehmern sollte es unbedingt größere Ringe geben. Als ich einmal Malamutes beurteilen musste, gab es richtig große Ringe, die sogar zu groß waren. Aber heute hatten wir viele große Tiere in zu kleinen Ringen. Meiner Meinung nach müsste die Größe der Ringe für bestimmte Rassen angepasst werden. Allerdings hatten wir mit dem Wetter Glück. Bei Regen hätte es Probleme gegeben, aber das schöne Wetter war uns wohlgesinnt. Ich finde, dass es für uns als Richter ein bisschen mehr gute Atmosphäre geben sollte. Aber wir sind nicht so maßgeblich, denn in der Hundewelt sind die Hunde am wichtigsten. Leider sind manche Richter der Ansicht, dass sie wichtig sind, aber meiner Meinung nach sind sie es nicht.

© Karl Donvil
M. Luis Pinto Teixeira

Waren Sie mit den Ring-Stewards und dem Ring-Service zufrieden?

Ich habe von Kollegen gehört, dass sie Beschwerden über die Sprache und die Kommunikation hatten. Aber ich hatte glücklicherweise keine Klagen über die Stewards. Sie kennen die Regeln und sie haben die Verwaltungsarbeit erledigt. Ich hasse diesen Papierkram, denn wenn ich als Richter zu Hundeausstellungen komme, ist das wegen der Bewertungen und nicht für die Schreibarbeit. Mir ging es an diesen vier Tagen gut und es gab rein gar nichts zu klagen.


Und der Ehrenring?

Sowohl die Größe als auch die Zeitplanung waren in Ordnung. Es war eine gute Idee, drei Ringe für die Vorauswahl vorzusehen. Das ist nicht neu, aber die drei Ringe haben dazu beigetragen, auch den Zeitplan für den Ehrenring einhalten zu können.


Herr Pinto Teixeira, vielen Dank für Ihren Beitrag.


Interview: Karl Donvil